Die Austria Presse Agentur (APA) hat im 2025 einen Konzernumsatz von 77,5 Millionen Euro erzielt, was einem deutlichen Rückgang von 3,5 Prozent entspricht.
Die Nachrichtenagentur führt den Rückgang unter anderem auf den Verkauf der Software-Tochter Gentics Software GmbH zurück. Bereinigt um diesen Effekt hätte der Umsatz um 0,9 Prozent zugelegt, schreibt die APA am Mittwoch zu den Geschäftszahlen.
Das operative Ergebnis (EBIT) verbesserte sich von 3,0 auf 5,5 Millionen Euro. Auch das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit stieg von 2,3 auf 3,8 Millionen Euro.
Die Zahl der Beschäftigten sank von 516 auf 474 Vollzeitstellen, wobei auch hier ein Teil des Rückgangs auf den Verkauf von Gentics zurückzuführen sei, heisst es weiter.
Organisatorisch gab es Veränderungen: Im Kommunikationsgeschäft wurden die Gesellschaften APA-OTS und APA-DeFacto zusammengeführt. Zudem verlängerte die APA im Bereich IT ihre Zusammenarbeit mit Keystone-SDA, an der die österreichische Nachrichtenagentur beteiligt ist.
Der bisherige Chef der APA, Clemens Pig, ist am letzten Freitag zum neuen Generaldirektor des ORF gewählt worden, wie der Klein Report berichtete.




