Content:

Freitag
07.08.2026

Medien / Publizistik

Das Gericht urteilte, dass die Social-Media-Angebote zur «psychischen Gesundheitskrise unter Jugendlichen» beitrugen... (Bild: Wikimedia)

Das Gericht urteilte, dass die Social-Media-Angebote zur «psychischen Gesundheitskrise unter Jugendlichen» beitrugen... (Bild: Wikimedia)

Ein Gericht im US-Bundesstaat New Mexico hat die Facebook-Mutter Meta im Zusammenhang mit einem Kinderschutzverfahren zur Zahlung von 567 Millionen US-Dollar verdonnert. 

In seinem Urteil erklärte das Gericht, die Social-Media-Angebote des Unternehmens trügen wesentlich zur «psychischen Gesundheitskrise unter Jugendlichen in New Mexico» bei, wie die «New York Times» schreibt.

Die Strafe kommt zu einer bereits im März von einer Geschworenenjury verhängten Zahlung von 375 Millionen Dollar hinzu. Sie zählt zu den bislang höchsten finanziellen Sanktionen gegen den Facebook- und Instagram-Konzern in Verfahren rund um den Schutz Minderjähriger.

Die 567 Millionen Straf-Dollar sollen in einen Fonds fliessen, der unter anderem Behandlungen für Jugendliche finanziert, die nach Auffassung des Gerichts durch soziale Medien geschädigt wurden.

Die Jury war im März zum Schluss gekommen, dass Meta Nutzer über die Sicherheit seiner Plattformen in die Irre geführt und dadurch «sexuelle Ausbeutung» junger Menschen begünstigt habe. 

Meta weist die Vorwürfe zurück und kündigte Berufung gegen das Urteil an.