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Sonntag
09.08.2026

Marketing / PR

Monika Maron (l.), Frank A. Meyer und Alice Schwarzer im Hotel-Garten des Castello del Sole mit den Portraits von der Künstlerin Tania Jacobi...    (Bild: Ringier/zVg)

Monika Maron (l.), Frank A. Meyer und Alice Schwarzer im Hotel-Garten des Castello del Sole mit den Portraits von der Künstlerin Tania Jacobi... (Bild: Ringier/zVg)

Monika Maron (85) und Alice Schwarzer (84) sind von Jury-Präsident Frank A. Meyer (82) mit dem «Europapreis für politische Kultur 2026» geehrt worden.

Die ersten 11 Preise gingen bis und mit Frank-Walter Steinmeier 2016 alle an Männer. Der deutsche Bundespräsident hat 2018 dem Ringier-Journalisten Meyer «das Bundesverdienstkreuz am Bande für sein ausserordentliches journalistisches Engagement verliehen», wie es damals hiess.

Die erste Frau, die den mit 50‘000 Euro dotierten Europapreis der Hans-Ringier-Stiftung erhalten hat, war 2017 die dänische Politikerin Margrethe Vestager, unter anderem von 2014 bis 2024 EU-Kommissarin für Wettbewerb.

Es folgten Sir Christopher Munro Clark, Zuzana Čaputová, Peter Sloterdijk, Kaja Kallas, Alexei Nawalny, Anne Applebaum, Radosław Sikorski und Adolf Muschg, die jeweils am ersten Wochenende des Filmfestivals von Locarno im 5-Sterne-Hotel Castello del Sole in Ascona am «Dîner Républicain» dinierten.

Und nun ein Frauen-Duo beim 20. Mal: Die Schriftstellerin Monika Maron und die Publizistin und Frauenrechtlerin Alice Schwarzer.

Der deutsche Satiriker Dieter Nuhr würdigte in seiner Laudatio Maron und Schwarzer. «Ich bin mächtig stolz, als Laudator für zwei so hochkarätige Preisträgerinnen auftreten zu dürfen. Monika Maron und Alice Schwarzer sind Frauen, die ihr Leben lang immer unbeirrt ihren Weg gegangen sind, die auch gegen Widerstände lieber ihr eigenes Weltbild vertreten haben, statt mit dem Strom zu schwimmen. Das ist auch für mich ganz persönlich vorbildhaft!», wird Nuhr in der Ringier-Mitteilung zitiert.