Am Sonntag tritt die Kennzeichnungspflicht der KI-Verordnung der EU in Kraft. Sie gilt für Medienberichte, hat aber ein Hintertürchen. Das stösst auf Kritik.
Die Regelungen, wonach mit KI-Hilfe erstellter journalistischer Content deklariert werden muss, genügten nicht, weil sie «durch eine Ausnahme leicht umgangen werden können», kritisierte der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) am Freitag.
«Ob und in welchem Umfang Künstliche Intelligenz bei der Erstellung eines Inhalts genutzt wird, muss offengelegt werden», fordert der Verband. «Nur so behält der Journalismus seine Glaubwürdigkeit.»




