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Freitag
26.06.2026

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Maria Walliser ist auch vier Jahrzehnte nach ihren skisportlichen Grosstaten auf der Erfolgsspur… (Bild: tre)

Maria Walliser ist auch vier Jahrzehnte nach ihren skisportlichen Grosstaten auf der Erfolgsspur… (Bild: tre)

Immer wieder Sapporo: Die Olympischen Winterspiele 1972 sind ein helvetischer Mythos. Wenn sich die Cracks von damals auf dem Golfpark Zürichsee in Wangen zum Charityturnier der Stiftung «Goldene Tage von Sapporo» treffen, sind die Erinnerungen hellwach.

Skisprung-Legende Walter Steiner flog damals ins öffentliche Bewusstsein. «Obwohl mir nur 0,1 Punkte zum Sieg fehlten, war Silber ein Riesenglück», sagte er rückblickend. Langläufer Alfred «Fredel» Kälin, der mit der 4×10-Kilometer-Staffel Bronze holte, bezeichnet Sapporo als «Geburtsstunde der goldenen Zeiten im Schweizer Wintersport».

Ganz grosse Geschichte schrieben Bernhard Russi und Roland Collombin mit den Plätzen 1 und 2 in der Abfahrt der Männer.

Maria Walliser war damals gerade neun Jahre alt. «Mich haben diese grossartigen Sportler inspiriert», sagt sie zum Klein Report. Dass sich die ewige Skikönigin auch bei tropischen Temperaturen für die Stiftung «Goldene Tage von Sapporo» engagiert, ist für sie selbstverständlich. Die Stiftung unterstützt olympische Wintersportlerinnen und Wintersportler, die in Not geraten sind.

Wallisers Engagement auf dem Golfplatz besitzt aber auch eine gesellschaftliche Komponente. «Es ist Sport, Spass und das Wiedersehen mit wunderbaren Freunden», sagt sie weiter zum Klein Report und öffnet lachend einen Sonnenschirm.

Gleichzeitig nutzt die Ostschweizerin solche Begegnungen, um für ein weiteres Herzensthema zu sensibilisieren: Als Präsidentin der Stiftung Folsäure Schweiz engagiert sie sich für pränatale Prävention und sucht dafür auch immer wieder Unterstützerinnen und Unterstützer.

Anlass für dieses Engagement war ihre Tochter Siri, die 1991 mit einem offenen Rücken zur Welt kam. Heute ist Siri Walliser eine erfolgreiche Juristin – und kämpft zusammen mit ihrer Mutter für das Gute. Egal, ob im Winter bei Eis und Pulverschnee oder bei strahlendem Sonnenschein und 35 Grad im Schatten, wie am Freitag auf dem Golfplatz in Wangen.