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Donnerstag
06.08.2026

Kino

Gesetz wurde nach dem erfolgreichen US-Streamingdienst Netflix benannt: 22 Unternehmen, die 2025 einen Bruttoumsatz von 817 Millionen Franken erzielt haben, müssen 33 Millionen Franken investieren... (Bild: Netflix)

Gesetz wurde nach dem erfolgreichen US-Streamingdienst Netflix benannt: 22 Unternehmen, die 2025 einen Bruttoumsatz von 817 Millionen Franken erzielt haben, müssen 33 Millionen Franken investieren... (Bild: Netflix)

Die Investitionen von Streaming- und Fernsehanbietern in das Schweizer Filmschaffen sind 2025 deutlich gestiegen. 

Wie das Bundesamt für Kultur (BAK) am Donnerstag schreibt, flossen im zweiten Laufjahr von «Lex Netflix» insgesamt 19,9 Millionen Franken in Schweizer Film- und Serienproduktionen. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem Plus von 25 Prozent.

Derzeit unterliegen 22 Unternehmen der im Filmgesetz verankerten Investitionspflicht. Sie erzielten 2025 in der Schweiz einen massgebenden Bruttoumsatz von 817 Millionen Franken, woraus sich gemäss dem Bundesamt eine Investitionspflicht von 33 Millionen Franken ergibt. 

Die Mittel werden direkt von den Unternehmen in Produktionen investiert und nicht über die Filmförderung des Bundes verteilt.

Rund 12 Millionen Franken entfielen auf die Herstellung und den Ankauf von Schweizer Werken. Den grössten Anteil erhielten Serien mit 7,4 Millionen Franken, gefolgt von Kinofilmen mit 4,6 Millionen Franken. 

Weitere 7,9 Millionen Franken investierten die Unternehmen in anrechenbare Massnahmen wie Filmwerbung, Beiträge an Filmfestivals und Zahlungen an Verwertungsgesellschaften.