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Mittwoch
26.08.2026

Digital

Snap, TikTok und YouTube sollen mitziehen

Snap, TikTok und YouTube sollen mitziehen

Meta hat sich in einem Verfahren mit mehreren US-Bundesstaaten auf einen Vergleich von bis zu 17 Milliarden US-Dollar geeinigt.

Die Behörden hatten dem Facebook-Mutterkonzern vorgeworfen, seine Plattformen so zu gestalten, dass sie Jugendliche abhängig machen.

Künftig sollen Minderjährige Instagram und Facebook grundsätzlich nur noch zwei Stunden täglich nutzen können. Während der Schulzeit und nachts sollen sie keine Benachrichtigungen erhalten, wie verschiedene US-Medien berichteten.

Die Einschränkungen können ausschliesslich von Eltern aufgehoben werden. Kinder unter 13 Jahren sollen vollständig von den Plattformen ausgeschlossen werden.

Jugendliche sollen keine Like-Zahlen mehr sehen und keine Schönheitsfilter nutzen können. Nach längerer Nutzung sollen die Plattformen von sich aus zu Pausen auffordern.

Meta soll zunächst 12 Milliarden US-Dollar zahlen. Weitere 5 Milliarden US-Dollar würden fällig, wenn auch Snap, TikTok und YouTube Vereinbarungen mit den Bundesstaaten treffen.

Metas Chief Legal Officer C.J. Mahoney begründete gemäss «New York Times» die Forderung mit dem Wechselverhalten Jugendlicher zwischen zahlreichen Apps. Ein wirksamer Schutz könne deshalb nur branchenweit funktionieren.