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Mittwoch
08.07.2026

Kino

«Wir haben eine deutsche Familienfilm-Reihe in die Schweiz geholt», freut sich Stefan Eichenberger... (Bild: zVg)

«Wir haben eine deutsche Familienfilm-Reihe in die Schweiz geholt», freut sich Stefan Eichenberger... (Bild: zVg)

Schweizer Geld, Schweizer Crew, Schweizer Drehorte: An der dritten Verfilmung der deutschen Kinderbuchreihe «Max und die Wilde 7» macht Contrast Film als Schweizer Koproduktionspartner mit.

Der Klein Report sprach mit dem Filmproduzenten Stefan Eichenberger über den Drehstart und darüber, wie es zu der Koproduktion zwischen Contrast Film und den deutschen Partnern Neopol Film und Neue Bioskop gekommen ist.

Die dritte Verfilmung der Kinderbuchreihe findet in einer deutsch-schweizerischen Koproduktion statt. Wie muss man sich das vorstellen?
Stefan Eichenberger: «Die ersten zwei Filme wurden als rein deutsche Produktionen hergestellt. Bei diesem dritten Fall konnten wir die Schweiz mit einbringen: mit Schweizer Finanzierung, vom Bundesamt für Kultur und von der Berner Filmförderung, sowie mit Schweizer Team-Mitgliedern und mit Dreharbeiten in der Schweiz. Wir haben also eine erfolgreiche deutsche Familienfilm-Reihe in die Schweiz geholt.»

Von wem ging die Initiative aus für eine deutsch-schweizerische Koproduktion?
Eichenberger: «Wir kennen die deutschen Produktionskollegen über andere gemeinsamen Filmprojekte. In diesem Zusammenhang haben sie uns gefragt, ob wir bei ihrem dritten Fall dieser Familienfilmreihe dabei sein möchten. Wir haben zunächst die kreativen, finanziellen und auswertungsbezogenen Chancen in der Schweiz geprüft und sind danach als Produktionspartner eingestiegen, weil wir eine relevante Zielgruppe in der Schweiz für diesen Film sehen.»

Wer hat die ersten zwei Filme gemacht?
Eichenberger: «Der erste Film ist von Rat Pack Filmproduktion und Neopol Film aus Deutschland. Der zweite Film ist von Neopol Film aus Deutschland. Der dritte, vorliegende Film ist von Neopol Film und Neue Bioskop aus Deutschland und von Contrast Film aus der Schweiz.»

Können Sie schon etwas zu dem Schweizer Drehort Bern sagen?
Eichenberger: «Nein, das dürfen wir leider nicht im Voraus sagen – aus vertraglichen Gründen, um unseren Cast vor Schaulustigen zu schützen.»

Ab wann ist die Crew dort?
Eichenberger: «Die Dreharbeiten in Bern beginnen am 5. August.»

Contrast Film ist als Produzentin dabei. Können Sie als Produzent etwas zu Ihrem Aufgabengebiet sagen?
Stefan Eichenberger: «Wir haben von der Drehbuchentwicklung und Finanzierung des Projekts über die Dreharbeiten und die Postproduktion des Films bis hin zur anstehenden Auswertung und Promotion des dritten Abenteuers der ‚Wilden 7‘ alle wichtigen Schritte des Films mitbegleitet und mitgeprägt.»

Was ist für Sie speziell an diesem Projekt?
Eichenberger: «Was die Welt von ‚Max und die Wilde 7‘ so besonders macht, ist ihre ebenso originelle wie berührende Grundidee: Zwei Kinder und drei eigenwillige Seniorinnen und Senioren werden zu einem unschlagbaren Ermittlerteam. Gerade dieses generationsübergreifende Miteinander verleiht der Reihe ihre besondere Wärme und ihren Humor. In einer Zeit, in der die Generationen oft getrennt voneinander leben, erzählt unser Film davon, wie Freundschaft, Vertrauen und Zusammenhalt Altersgrenzen überwinden können – und genau das macht ‚Max und die Wilde 7‘ zu einem aussergewöhnlichen Familienfilmerlebnis.»