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Freitag
31.07.2026

Medien / Publizistik

Im 2027 will Constantin Schreiber eine «neue Aufgabe annehmen», sagt er in einem YouTube-Video... (Bild: Screenshot)

Im 2027 will Constantin Schreiber eine «neue Aufgabe annehmen», sagt er in einem YouTube-Video... (Bild: Screenshot)

Constantin Schreiber verlässt den Axel-Springer-Verlag zum Jahresende, weniger als ein Jahr nach seinem Wechsel von der ARD. 

Der frühere «Tagesschau»-Sprecher bestätigte die Trennung in einem YouTube-Video, wie die «Süddeutsche Zeitung» berichtete. Er habe sich bereits vor einigen Monaten entschieden, beruflich neue Wege zu gehen.

Schreiber war Anfang 2026 Teil des neu aufgebauten «Global Reporter Network» geworden, wie der Klein Report berichtete. Er sollte für die Marken «Welt», «Politico» und «Business Insider» Reportagen liefern.

Bereits nach wenigen Monaten gab Axel Springer bekannt, dass Schreiber seinen Dienstsitz in Tel Aviv aus familiären Gründen aufgebe und wieder aus Deutschland arbeite. 

Später konzentrierte er sich vor allem auf Podcast-Formate, während andere Aufgaben innerhalb des Verlags neu verteilt wurden.

Zuletzt geriet Schreiber wegen eines Interviews mit der FDP-Politikerin Karolin Preisler nach dem Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day in die Kritik. Ihm wurde vorgeworfen, Aussagen zu einem mutmasslichen Behördenversagen nicht ausreichend hinterfragt zu haben.

Neben seinem Podcast plant Constantin Schreiber nun weitere eigene Projekte. Im 2027 wolle er eine «neue Aufgabe annehmen», sagt er in dem YouTube-Video.