Das offene Sprachmodell «Apertus», das im September 2025 von der ETH Zürich ins Leben gerufen wurde, hat ein Update bekommen: Nun können auch Bilder und Töne analysiert werden.
Die Entwickler fordern mehr Investitionen, um eine Alternative zu amerikanischen und chinesischen KI-Plattformen zu entwickeln, wie zuerst letemps.ch berichtete.
Die ETH sieht das Ziel im «Aufbau einer souveränen KI-Infrastruktur, die eine offene Alternative zu proprietären kommerziellen Modellen bietet», wie die ETH mitteilte.
Das «Apertus»-Team plane, in den kommenden Jahren «regelmässig Modell-Updates mit stetig wachsenden Funktionen für Forschung, Bildung, öffentliche Verwaltung und Industrie zu veröffentlichen», so die ETH.
Im letzten September präsentierten die EPFL, die ETH Zürich und das Schweizer Zentrum für Wissenschaftliches Rechnen (CSCS) das «Apertus»-Sprachmodell. Es wurde nicht mit urheberrechtlich geschützten Daten trainiert.
Das Projekt war ambitioniert. Und es gab Kritik, da die von «Apertus» berechneten Antworten oft zu wünschen übrig liessen.
Seither wurde am System getüftelt. Mit dem neuen Update können nun auch hochgeladene Bilder und Audioinhalte analysiert werden.
«Apertus» bietet gemäss ETH zudem «verbesserte Schlussfolgerungen, eine präzisere Befolgung von Anweisungen und eine optimierte Unterstützung der Werkzeugnutzung».




