Das «Verzeichnis wirtschaftlich berechtigter Personen» (VwbP) wurde in der Nacht auf den 30. Juli Ziel eines digitalen Angriffs, wie die liechtensteinische Landesverwaltung (LLV) vergangenen Sonntag in einer Meldung informiert hat. Dabei wurden 31´000 Datensätze gestohlen.
«Es hat sich inzwischen herausgestellt, dass sich die Täterschaft rechtswidrig Zugriff auf das Verzeichnis verschaffen und Datenkopien von rund 31'000 Rechtsträgern abgreifen konnte. Im VwbP finden sich Angaben zu den wirtschaftlich berechtigten Personen von Rechtsträgern», wie die LLV auf ihrer Webseite mitteilte.
Infolge des Vorfalls ist das Verzeichnis über die LLV.li-Webseite für externe Nutzer vorerst nicht verfügbar. Nach aktuellem Kenntnisstand bestehen keine Hinweise darauf, dass Daten im System verändert oder gelöscht wurden.
Die Regierung hat noch am Abend des 1. August einen Krisenstab einberufen, welcher seine Arbeit unverzüglich aufgenommen hat, und diesen am 2. August 2026 formell bestätigt. Die Leitung des Krisenstabs übernehmen Regierungschefin Brigitte Haas und Justizminister Emanuel Schädler.
Oberstes Ziel sei es, den Vorfall so rasch wie möglich umfassend aufzuklären, Betroffene zu informieren und Gegenmassnahmen einzuleiten.




