Meta und TikTok wollen angesichts der Krise an der Grenze zwischen Marokko und der spanischen Exklave Ceuta verstärkt gegen Falschinformationen vorgehen.
Ziel ist es, Inhalte schneller zu erkennen und zu entfernen, mit denen kriminelle Schleusernetzwerke potenzielle Migranten anlocken.
EU-Digitalkommissarin Henna Virkkunen begrüsste die verstärkte Zusammenarbeit der Plattformen, wie unter anderem der «Spiegel» am Dienstag berichtete.
Unter anderem sollen Faktenchecker Desinformation melden. Dazu zählen etwa Falschmeldungen über eine angeblich bevorstehende massenhafte Grenzüberquerung.
Die Massnahmen folgen auf die Eskalation Ende Juli: Mehr als 70’000 Menschen versuchten damals, von Marokko nach Ceuta zu gelangen. Dutzende Menschen kamen dabei ums Leben.
Nach Angaben von Betroffenen wurden einige der Menschen durch virale Videos zur Anreise bewegt.
Darunter waren Beiträge mit falschen Behauptungen, wonach die normalerweise streng gesicherte Grenze geöffnet sei.




