Der russische Grossangriff auf Kyjiw hat über 70 Menschen verletzt, mindestens zwei sind gemäss Behördenangaben getötet worden.
Der schwere russische Drohnen- und Raketenangriff Samstagnacht verwüstete auch das zentral gelegene ARD-Studio in der ukrainischen Hauptstadt. Wahrscheinlich seien durch eine Druckwelle Fenster geborsten und die Wände eingestürzt. Gemäss dem WDR seien beim Angriff keine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Studio gewesen.
«Rausgerissene Fensterrahmen, überall Splitter, zerstörte Technik – den eigenen Arbeitsplatz völlig verwüstet zu sehen, ist ein Schock. Die russischen Luftangriffe sind seit Jahren massiv, rücksichtslos und Teil der brutalen Lebensrealität in der Ukraine», erklärt Vassili Golod, ARD-Studioleiter in Kyjiw, am Sonntag in einer Mitteilung. Die Folge seien Tausende getötete Zivilisten, zerstörte Krankenhäuser, Schulen und eben auch Redaktionsräume.
Das Team der ARD ist für die weitere Berichterstattung in ein Hotel umgezogen und berichtet von dort aus weiter über die Geschehnisse.



