Mobilezone hat den Nettoumsatz von 122 auf 127,2 Millionen Franken im ersten Halbjahr steigern können.
Nach dem Verkauf des deutschen Geschäfts Ende letzten Jahres sei es Mobilezone mit der Akquisition der AK Group AG und deren E-Commerce-Plattform Apfelkiste.ch und dem Retail-Branding-Anbieter Marein gelungen, «sich noch stärker als Spezialist für Telekommunikations- und mobile Lifestyle-Produkte zu positionieren», wie Mobilezone am Freitag mitteilte.
Im März gab Mobilezone den Kauf der Gruppe für 180 Millionen Franken bekannt. «Der Umsatzbeitrag der AK Group AG betrug für den Juni 2026 8,8 Millionen Franken.» Den Bruttogewinn gibt der Verkäufer von Mobiltelefonen und Zubehör mit 61,2 Millionen Franken an, im Vorjahreszeitraum waren es 56,2 Millionen Franken gewesen.
Der bereinigte Konzerngewinn fiel hingegen auf 12,8 Millionen Franken (Vorjahr: 13, 8 Millionen Franken).
Der Kauf der AK Group sei eine Strategiefortführung des Geschäfts mit wiederkehrenden Umsätzen («Recurring Revenue»). Der profitable E-Commerce-Bereich werde so gezielt ausgebaut, damit Mobilezone den strukturellen Wandel im stationären Geschäft (POS) auffangen kann.
Durch die Übernahme von 90 Angestellten erhöhte sich der Personalbestand per 30. Juni auf 711 Vollzeitstellen.
Ein kurzes Gastpiel hatte Lars Keller, der seit 1. Januar 2026 in der Geschäftsleitung von Mobilezone sass. Gestartet war er als Chief Operating Office (COO) am 1. November 2025. Er verlässt das Unternehmen per 30. November 2026 bereits wieder.
Damit besteht die Führung der Mobilezone-Gruppe aus CEO Roger Wassmer und Finanzchef Bernhard Mächler.




