75 Jahre bsw swiss leading agencies: «eine Zigrarette lang» und der «Wechsel der Kulturen»
Donnerstag 26.08.2010
Die Gala des BSW leading swiss agencies zum 75-jährigen Jubiläum am Donnerstagabend im Zürcher Hallenstadion begann mit den wehmütigen Worten des Präsidenten Peter Felser. Er erinnerte an eine neue US-TV-Serie, die bei uns gerade en vogue ist, und die an Zeiten anknüpft, als der Berater in der Bar mit dem Kunden kurz den möglichen Auftrag besprochen hat, dann stracks zurück in die Agentur lief und die kreativen ADs und CDs informierte. Dann wurde die Idee geboren, ausgearbeitet und umgehend wieder mit dem kontaktierten Auftraggeber durchberaten. «Eine Zigarette lang dauerte diese Aktion», meinte Peter Felser zu den anwesenden 250 Gästen.
Neben den eigenen Agenturen wurden die befreundeten Verbände wie SW Schweizer Werbung, ADC, IAA, SDV, der europäische EACA eingeladen. Heute habe sich die Kultur zwischen Auftraggeber und
Agentur verändert, so der Präsident weiter. Neben allen wichtigen Exponenten der Werbeszene waren am Jubiläumsanlass im Hallenstadion auch Werberikonen wie Doris Gisler anwesend.
Sie berichteten aus alten Zeiten und den Anfängen der Werbung. Im Beitrag kommen vor: Frank Bodin (bsw-Präsident 2007-2010), Dominique von Matt, Albert P. Stäheli, Pietro Supino,
Peter Leutenegger (bsw-Präsident 2004-2005), Manfred Strobel und Max Weber.
Vor der Galaveranstaltung des BSW leading swiss agencies im Zürcher Hallenstadion nahmen Exponenten der 250 anwesenden Werberinnen und Werbern sowie
Gäste befreundeter Organisationen Stellung zur aktuellen Wirtschaftslage und zur Bedeutung der Werbung. Der frühere BSW-Präsident
Frank Bodin (Euro RSCG), Dominik von Matt (Jung von Matt/Limmat), Albert P. Stäheli (NZZ Gruppe), Ralph Büchi
(Axel Springer Schweiz), Peter Leutenegger (früherer BSW-Präsident) und einige mehr. Die meisten äusserten sich optimistisch,
was die aktuelle Auftragslage betrifft. Die Talsohle sei erreicht.