Klein Report
Mittwoch, 28. März 2007Wettbewerb «Das kann nur ein Inserat» entschieden86 Inseratesujets hat eine Gruppe von höchstens 29-jährigen Kreativen für den Wettbewerb «Das kann nur ein Inserat» des Verbands Schweizer Presse (VSP) eingereicht. Höhepunkt war die Übergabe der Preise am Mittwochabend im Zürcher Club Hard One.
Aus den eingereichten Arbeiten hat eine Jury unter dem früheren ADC-Präsidenten Andreas Prokesch zehn Sujets ausgewählt, aus denen wiederum zwei als Sieger hervorgingen. Es sind dies Martin Arnold und Beni Haslimeier (Wirz Werbung) und Isabelle Hauser (Advico Young & Rubicam). Ihr Preis besteht darin, am 31. Mai nach Paris zum «best YET» (best Young European Team) reisen zu dürfen und sich mit den Siegerteams eines analogen Wettbewerbs in acht weiteren Ländern messen zu können, wo es um ein Ticket nach Cannes geht. Die sechs Shortlist-Teams (Martin Arnold und Beni Haslimeier waren gleich viermal erfolgreich und Isabelle Hauser zweimal) erhielten ausserdem für jede Arbeit 5000 Franken für die Realisierung ihrer Anzeigen. Ein bisschen Knatsch gab es um einen Vorschlag von Martin Arnold und Beni Haslimeier, die Daniela Lager im «10vor10»-Dekor zusammen mit Produktwerbung zeigen wollten. Weil der Rechtsdienst des deutschsprachigen Schweizer Fernsehens abwinkte, müssen die beiden Preisträger dieselbe Idee jetzt in einem neutralen TV-News-Room noch einmal gestalten. Alle zehn ausgewählten Motive der Finalisten sollen in den nächsten Monaten in den Printmedien der deutschen Schweiz publiziert werden. Den Wettbewerb hat während fünf Jahren Toni Vetterli vom VSP betreut. «Wir stellen immer wieder mit Freude fest, dass das Thema vielseitig genug ist, um jedes Jahr neue und witzige Ideen zu generieren», sagte er gegenüber dem Klein Report. So setzt das eine Siegersujet die nur im Printmedium gegebene Möglichkeit zum Abdruck eines Gutscheins auf einladende Weise um. Und die andere Arbeit macht deutlich, dass man mit einem Inserat jede beliebige Zeit hat, es so lange zu studieren, bis man es verstanden hat - oder auch nicht, was vermutlich bei der Formel E = mc2 zweifellos der Fall sein dürfte. Mittwoch, 28. März 2007Die Sieger stellen ihre Arbeiten vorIsabelle Hauser, Martin Arnold und Beni Haslimeier stellen ihre Siegersujets vor:
Isabelle Hauser präsentiert ihre beiden Inserate-Sujets E = mc2 und das Motiv «Inseratefrei, «Inserat» mit Frau». Martin Arnold und Beni Haslimeier, die mit 4 Anzeigen aufs Podest kamen, zeigen 3 ihrer Arbeiten: Coupon (HB Zürich), Falzanleitung (Kinder) und Gutschein (Glacé). Auch die Arbeiten, die es auf die Shortlist gebracht haben, erscheinen «im Rahmen der grössten Anzeigenkampgne der Schweiz», so der Verband, bis Ende 2007 in 120 verschiedenen Print-Titeln. In der Jury sind: Andreas Prokesch, freier Texter und Konzepter (Präsident), David Allemann, Head of Group Marketing & Branding vitra, Petra Bottignole, Creative Director Euro RSCG Zürich, Beat Mühlemann, Leiter Marketing Kommunikation Migros-Genossenschafts-Bund, Uwe Schlupp, Mitinhaber und Geschäftsführer Kreation Krieg, Schlupp, Bürge/Springer & Jacoby, und Urs Schrepfer, Managing Partner und Executive Director Advico Young & Rubicam. Die weiteren Inserate der Finalisten, die es auf die Shortlist gebracht haben: Finalisten Sujets |




