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Montag, 19. Februar 2007
«Blick»-Plakat erinnert an Weber,Hodel,Schmid-Kampagne
Ists nur ein Zufall oder ein peinlicher Ideenklau? «Lustiger Zufall - und ziemlich peinlich», sagte Reinhold «Reini» Weber am Montag schmunzelnd gegenüber dem Klein Report angesichts der neuesten «Blick»-Kampagne von Scholz & Friends. Optischer Blickfang ist dabei eine schwarz-rot-goldene Deutschlandfahne, bei der ein weisses Schweizerkreuz im roten Bereich die beiden Nachbarstaaten gegenseitig heraldisch annähert. Mit einem Bild aus dem Jahr 1999 erinnert Reini daran, dass er damals bei der Eröffnung seiner Filiale in Berlin mit derselben Idee auf Plakatwänden sichtbar war - «eine Aktion, welche postwendend in der Berliner Presse breitgeschlagen und prämiert worden ist», wie er sich jetzt erinnert.

Sicher ist jedenfalls: Wenn nach einer aufwändigen Agentursuche nicht mehr herausschaut als ein plagiatsverdächtiges Sujet, müssen Produkt und Agentur ein ziemliches Problem haben. Abgesehen davon, dass der Apostroph im Claim «Im Blick kommt`s raus» auch längst orthografische Vergangenheit ist. Und gleich noch eine Panne: In der Montag-Ausgabe der Pendlerzeitung «20 Minuten» künden die «Blick»-Werber die neue Serie «Wie viele Deutsche verträgt die Schweiz?» mit den Worten «Ab nächster Woche im Blick» an - dabei ist sie gleichentags gestartet. - Siehe auch: «Im Blick kommt`s raus» als neuer Claim