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Mittwoch
02.05.2018

Kino

Das schwullesbische Filmfestival Pink Apple startet am 2. Mai mit einer Schweizer Premiere: Rupert Everetts neuer Film über Oscar Wilde wird gezeigt. Darin spielt Everett nicht nur die Hauptrolle, er schrieb auch das Drehbuch und führte Regie. «The Happy Prince» macht den Auftakt beim Pink Apple, etwa 100 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme werden folgen.

Das Festival findet in Zürich vom 2. bis 10. Mai statt und wird in Frauenfeld vom 11. bis 13. Mai fortgeführt. Der Eintritt ist frei. Zu den Highlights im Programm zählen unter anderem «Banane und Wurst - 30 Jahre HIV/Aids-Prävention», eine Ausstellung mit Stopp-Aids-Plakaten aus drei Jahrzehnten.

Begleitend zur Vernissage wird am 3. Mai um 19 Uhr im Kulturhaus Helferei ein Gespräch über die HIV-Prävention geführt. Pink Apple zeigt mit «After Louie», «Skipping Stones», «Tom of Finland» und «Kids» diverse Filme, die mit HIV und Aids in Zusammenhang stehen.

Am 4. Mai wird an gleicher Stelle der im Kosovo entstandene Film «The Marriage» ausgestrahlt, der einen offenen Umgang hinsichtlich der Akzeptanz von Lesben, Schwulen, Bi- und Transsexuellen pflegt. In Zusammenarbeit mit Queer Amnesty soll eine Podiumsdiskussion die Stimmung gegenüber anderssexuellen Menschen auf dem Balkan beleuchten - aber auch die Frage stellen, wie es balkanstämmigen Leuten in der Schweiz diesbezüglich geht.

Weitere Programmpunkte sind die Ausstrahlung der «Telearena», die 1978 beim Schweizer Fernsehen lieft. Pink Apple thematisiert den Wandel der vergangenen Jahrzehnte. Und am 7. Mai wird in einem Gespräch der Kinderwunsch schwuler Männer thematisiert.

Neben dem traditionellen Leinwandkino werden beim Pink Apple auch Webserien zu gay und lesbischen Themen gezeigt. Das schwullesbische Festival wird unterstützt durch die Hauptpartnerinnen Swiss und Zürcher Kantonalbank. Das gesamte Programm liegt an zahlreichen Orten in der Stadt Zürich auf, unter anderem in den Arthouse-Kinos.