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Donnerstag
24.05.2018

Hat das Gesetz den Anschluss verpasst? Unter dem Motto «Alles im Fluss - wo das Recht mittreibt und wo es (noch) hinterher schwimmt» referieren Juristen und Journalisten an der Medienrechtstagung.

Am 24. Mai begrüsst Othmar Fischlin, Leiter Medieninstitut des Verbandes Schweizer Medien (VSM), ab 13:00 Uhr die Gäste im Fifa-Museum in Zürich. Die Moderation übernimmt Mirjam Teitler, Rechtskonsulentin des Verlegerverbandes.

Danach präsentieren die Referenten eine Auswahl aktueller Debatten, die das Recht und die Medien zugleich beschäftigen: Adrian Lobe, freier Journalist und Autor, führt in die Chancen und Risiken von «Roboterjournalismus» ein. Darauf stellt sich Medienrechtsprofessor Tobias Gostomzyk der Frage, wer eigentlich haftet, wenn nicht Menschen, sondern Programme Geschichten schreiben.

Weiter geht es mit dem Strafrechtsprofessor Martin Killias und seinem Vortrag zum Thema «Verschweigen schlechter Nachrichten: Eine Geringschätzung des Publikums. Das Beispiel der Herkunft von Tatverdächtigen». Und Medienanwalt Ralf Höcker referiert zum «Medialen (Sünden-)Fall Karl-Hein Grasser».

Den Abschluss machen dann gemäss Programm die Anwälte Kai-Peter Uhlig («Das Urheberrecht in Revision - was kommt auf die Medien zu?») und Markus Prazeller («Aktuelle Rechtsprechung im Medienrecht»).