KleinReport Der Mediendienst der
Schweizer Kommunikationsbranche.
Erscheint täglich, 6-mal die Woche
Montag
20. Mai 2013, 19:04
Zwölf Kantone dürfen am 17. Juni das E-Voting einsetzen
10:02
Donnerstag
05.04.2012

Zwölf Kantone dürfen bei der eidgenössischen Volksabstimmung vom 17. Juni das sogenannte E-Voting einsetzen. Der Bundesrat hat die entsprechenden Gesuche am Mittwoch bewilligt. 164 000 Stimmberechtigte erhalten damit die Möglichkeit, ihre Stimme über das Internet abzugeben. Alle zwölf Kantone haben bereits Versuche mit der elektronischen Stimmabgabe durchgeführt.

Der Bundesrat hat die Gesuche der Kantone Bern, Luzern, Freiburg, Solothurn, Basel-Stadt, Schaffhausen, St. Gallen, Graubünden, Aargau, Thurgau, Neuenburg sowie Genf gutgeheissen und somit haben deren Stimmberechtigte die Möglichkeit, ihre Stimme im Juni per Mausklick abzugeben. Dies entspricht bei total 5,1 Millionen Stimmberechtigten einem Anteil von 3,2 Prozent des gesamtschweizerischen Elektorats oder einem Drittel des Maximalwerts gemäss Verordnung vom 24. Mai 1978 über die politischen Rechte.

Die Auslandschweizer Stimmberechtigten gelten weiterhin als priorisierte Zielgruppe. In zehn Kantonen wird wie bis anhin ausschliesslich diese Gruppe von Stimmberechtigten ihre Stimme über das Internet abgeben können. Im Kanton Genf werden nebst den Auslandschweizerinnen und -schweizern auch 47 000 Stimmberechtigte mit Wohnsitz im Kanton an den Versuchen mit E-Voting teilnehmen können. Der Kanton Neuenburg bietet 25 000 Stimmberechtigten mit Wohnsitz im Kanton Neuenburg die Möglichkeit zur Teilnahme mittels E-Voting an.

Der Bundesrat ist bedacht, dass nicht mehr als zehn Prozent der eidgenössischen Stimmberechtigten in die Versuche einbezogen werden. Bei obligatorischen Referenden, bei denen auch das Ständemehr entscheidend ist, wurden bis anhin zudem nicht mehr als 20 Prozent der jeweils betroffenen kantonalen Elektorate zur elektronischen Stimmabgabe zugelassen. Der Bundesrat hat an seiner  Sitzung vom Mittwoch entschieden, diese Limite von 20 auf 30 Prozent zu erhöhen. Die Zehn-Prozent-Begrenzung bleibt jedoch bestehen. Zurzeit wird sie bei Weitem noch nicht ausgeschöpft.

Die Entscheidung ist auf Gesuch der Kantone Neuenburg und Genf hin getroffen worden, welche die 20-Prozent-Limite erreicht hatten. Die beiden Kantone, die zu den Pionierkantonen gehören, verfügen über eine solide Erfahrung mit der elektronischen Stimmabgabe. Das System des Kantons Neuenburg wurde auf Bundesebene bereits 16, jenes des Kantons Genf elf Mal pannenfrei eingesetzt. Dazu kamen Versuche auf kantonaler und kommunaler Ebene. Seit ihrer Entwicklung Anfang 2000 wurden die jeweiligen Systeme laufend weiterentwickelt und die Sicherheit wurde erhöht.

Nächstes Jahr wird der Bundesrat im Rahmen des dritten Berichtes zum E-Voting an das Parlament die durchgeführten Versuche evaluieren und die Frage einer grundlegenden Erhöhung dieser Limiten erörtern.

Weitere Artikel - Donnerstag 05.04.2012
13:00 Mediaportal go4media.ch schneller und übersichtlicher
Donnerstag
05.04.2012
Schweiz

Das Ringier-Mediaportal go4media.ch ist komplett überarbeitet. Um die Nutzerinnen und Nutzer des Portals besser bedienen zu können, wurde der Inhalt neu in Modulen organisiert. Alle Informationen für Zeitungen, Zeitschriften, Websites, Mobile, Radio und TV von Ringier sind nun übersichtlich, schnell und auf einen Blick abrufbar.

Zudem können die passenden Formate und Specials des Ringier-Verlags auch über eine Themensuche zusammengestellt werden. Inhalte und Ziele der Werbekunden lassen sich soweiter lesen...

09:02 Truce Design gestaltet Magazin für Berliner Philharmoniker
Donnerstag
05.04.2012
Schweiz

Die Zürcher Designagentur Truce Design gestaltet das Magazin der Berliner Philharmoniker. Die neue Berliner Kulturzeitschrift hat 128 Seiten und erscheint viermal jährlich. 128 steht für die Berliner Philharmoniker mit ihren 128 Musikern aus 25 Nationen und ihrem Chefdirigenten Sir Simon Rattle. Die erste Ausgabe enthält neben Beiträgen einzelner Orchestermitglieder über die vergangene Asienreise auch ein Interview mit dem weltberühmten Bassbariton Thomas Quasthoff und Artikel von Hollywood-Schauspieler Armin Mueller-Stahl. Die aufwendigen Fotostrecken wurden unter anderem von Jim Rakete, André Rival und Joshua Paul inszeniert.

Das komplett neu gestaltete Magazin trägt die Unterschrift des Schweizer Art Directors und Fotografen Stefan Jermann. Bereits letztes Jahr sei Jermann angefragt worden, Designvorschläge zu unterbreiten und eine Nullnummer zu kreieren, teilte Truce Design demweiter lesen...

08:30 Tamedia dank Edipresse Schweiz und Zukäufen bei 180 Millionen Gewinn
Donnerstag
05.04.2012
Schweiz

Beim Zürcher Medienkonzern Tamedia hat die Einkaufstour sowie die Übernahme der Edipresse Suisse das Ergebnis in die Höhe getrieben: Der Umsatz (Betriebsertrag) stieg um 48,3 Prozent oder 360,1 Millionen auf 1 105,1 Millionen Franken. Die Akquisitionen und das Westschweizer Printgeschäft der Edipresse machen davon 348,4 Millionen Franken aus.

Verleger Pietro Supino und Noch-CEO Martin Kall können für 2011 einen Gewinn von 178,8 Millionen Franken ausweisen, ein Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) von 225,6 Millionen Franken (20,4 Prozent) und ein Betriebsergebnis (EBIT) von 168,8 Millionen Franken (15,3 Prozent). «Das Ergebnis 2011 liegt mit 178,8 Millionen Franken um 61,4 Prozent oder 68 Millionen Franken über dem Vorjahreswert von 110,8 Millionen Franken», teilte die Tamedia am Mittwochmorgen mit.

Das als Rappenspalter bekannte Tamedia-Management lässt die Angestellten über einweiter lesen...

08:30 Neumarkt Brugg: Werbeagentur deFacto setzt sich im Pitch durch
Donnerstag
05.04.2012
Schweiz

Die Aarauer Werbeagentur deFacto gewinnt den Pitch gegen drei Mitbewerber für den Neumarkt Brugg. Damit betreut deFacto das traditionsreiche Einkaufszentrum im Herzen von Brugg auch nach der laufenden, bis Herbst 2012 dauernden Revitalisierung weiter, gab die Agentur am Mittwoch bekannt.

Die Werbeagentur deFacto arbeitet bereits seitweiter lesen...