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Dienstag
01.01.2019

Medien / Publizistik

Mit einem lauten Knall und guten Vorsätzen ins neue Jahr rutschen: Wir vom Klein Report wünschen Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, dass zum Jahresabschluss mehr bleibt als nur die stechenden Kopfschmerzen am Tag danach.

«Da darf man nicht zu Hause bleiben, da muss man die tollste Nacht des Jahres haben. Ist doch logisch, dass die Nacht ein Flop wird!» schrieb FM1-Radiomoderatorin Sarah Lippuner am letzten Tag des Jahres und erklärte auch gleich noch, «weshalb Silvester scheisse ist».

Doch auch jenseits von billigem Sekt und überfüllten Klubs wird das neue Jahr gefeiert. Zum Beispiel vor dem Fernseher. «Francine Jordi und Altmeister Emil helfen beim Silvester-Übertritt», informierte bluewin.ch über die TV-Programmhighlights des Schweizer Fernsehens (SRF).

Dort gibt Emil Steinberger am Abend des 31. Dezembers zehn nicht ganz ernst gemeinte Tipps zum Jahreswechsel. So mahnt er die Zuschauerinnen und Zuschauer, rechtzeitig ins Bett zu gehen, um die 52 kommenden Wochen glücklich, zufrieden und gesund zu überstehen.

Auch das Tamedia-Newsnet wagte am Montag eine Anleitung, «wie man Silvester feiert, wenn man gar nicht feiern will» –  und kennt zwischen wilden Partys und müdem TV-Abend noch eine dritte Alternative: Gleichgesinnte suchen.

«Diese verurteilen einen nicht für die fehlende Festlaune, und die findens auch okay, wenn die Stimmung nur mittelmässig und nicht ekstatisch ist. Am besten, man lädt die Gäste zu sich in die eigenen vier Wände ein. Da ist man von feierwütigen Einflüssen abgeschirmt, sozusagen im geschützten Rahmen.»

In diesem Sinne, liebe Leserinnen und Leser, suchen Sie sich aus, welche Variante für Sie am besten passt – und rutschen Sie in der Silvester-Bubble zusammen mit Familie und Freunden ins neue Jahr, wenn Sie mögen.

Danach sind wir vom Klein Report wieder gerne für Sie da mit einem kritischen Auge auf die Medienbranche, das durch die Meinungsblase hindurch blickt. Prost, auf ein gutes neues Jahr 2019!