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Mittwoch
26.06.2019

Digital

Swico erwartet richtungsweisende Entscheide

Der Online-Wirtschaftsverband Swico hat eine Umfrage unter den National- und Ständeratskandidaten gestartet: Vor den Wahlen im Oktober sollen sie Farbe bekennen in Sachen Digitalisierung.

Swico spricht von einem «doppelten Informationsdefizit»: Die neuen Parlamentarier kämen im Bundeshaus mit Digitalisierungsthemen in Berührung, zu denen sie sich vorher «noch nie Gedanken gemacht haben», schreibt der Verband am Dienstag. 

Zudem «tappen die Wählerinnen und Wähler vor der Stimmabgabe im Dunkeln, was die Haltung der Kandidierenden und Parteien in Bezug auf bedeutende Digitalisierungsfragen anbelangt.» 

Hier soll der neue «Digitalisierungsmonitor» für Klarheit sorgen. Zusammen mit dem «Digital Society»-Zentrum der Berner Fachhochschule, der «Digital Society Initiative» der Uni Zürich und dem «Institute of Information Service Science» der Uni Genf hat der Verband einen Fragebogen erstellt, der die politischen Positionen der Kandidierenden zur Digitalisierung abklopfen soll. 

So entsteht ein digitales Profil der einzelnen National- und Ständeräte in spe. Der ICT-Verband will damit erreichen, dass das Zukunftsthema Digitalisierung auf die Wahlkampfagenda gesetzt wird. Vom neuen Parlament erwartet Swico «richtungsweisende Entscheide».

Befragt werden die Kandidierenden seit Mitte Juni auf der Plattform der Online-Wahlhilfe Smartvote. Die Resultate werden im September präsentiert. Gewählt wird am 20. Oktober.