KleinReport Der Mediendienst der
Schweizer Kommunikationsbranche.
Erscheint täglich, 6-mal die Woche
Dienstag
21. Mai 2013, 16:03
Superprovisorische Massnahmen gegen www.moneyhouse.ch
08:05
Montag
23.07.2012
Schweiz

Der Eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte (EDÖB) Hanspeter Thür hat vor Bundesverwaltungsgericht (BVGer) superprovisorische Massnahmen gegen die Veröffentlichung von unzähligen Privatadressen auf moneyhouse.ch beantragt. Das BVGer hat diesem Begehren entsprochen und das Anbieten dieser Personensuche per sofort untersagt.

Die Betreiberin von moneyhouse.ch, die itonex ag in Rotkreuz, veröffentlicht seit einigen Wochen die Privatadressen von zahlreichen Personen online und zur freien Einsicht; dies unabhängig von der Einwilligung der betroffenen Person und vor allem auch ungeachtet der Tatsache, dass viele Personen ihre Adressen aus Sicherheitsgründen gesperrt hatten, wie der Bund am Freitag mitteilte.

Zahlreiche besorgte Privatpersonen hätten sich in der Folge an den EDÖB gewandt, der eine Sachverhaltsabklärung einleitete und von der itonex AG forderte, die Personensuchfunktion bis spätestens Donnerstagmittag vom Netz zu nehmen.

Die Firma reagierte nicht auf diese Aufforderung, worauf der EDÖB an das Bundesverwaltungsgericht gelangte und beantragte, den Dienst der Personensuche superprovisorisch (das heisst ohne vorgängige Anhörung der Gegenpartei) per sofort zu untersagen. Das BVGer entsprach am Freitag diesem Begehren und verpflichtete die itonex AG zudem, die Betreiber von Internetsuchmaschinen anzuweisen, gespeicherte Adressdaten unverzüglich zu löschen, wie dies vom Datenschützer gefordert wurde.

Hanspeter Thür werde die Personendatenbearbeitungen bei Moneyhouse, welche auf der Website Handelsregister- und Firmendaten anbietet, im Rahmen der nun eröffneten Sachverhaltsabklärung genauer unter die Lupe nehmen, heisst es in der Mitteilung des EDÖB weiter.

Mehr zu moneyhouse

Weitere Artikel - Montag 23.07.2012
16:18 Joiz lanciert «Balkan Charts»
Montag
23.07.2012
Schweiz

Im September startet auf dem Jugendsender Joiz die neue Sendung «Balkan Charts». Präsentiert wird die Show von «Noiz»-Moderatorin Gülsha Adilji und dem Balkan-Rapper und Youtube-Star Baba Uslender. Bei den «Balkan Charts» können die Zuschauer für ihre Lieblingsclips voten und so die Top Ten bestimmen.

Baba Uslender freut es: «Ich habe sofort zugesagt, denn so eine Sendung hat der Schweiz gefehlt!» Eine grosse Fangemeinde hat der 22-jährige Kosovo-Albaner mit Balkan-Slang bereits jetzt. Rund zwei Millionen Mal wurden seine Musikclips auf Youtubeweiter lesen...

16:10 Topix und Picturepark kooperieren
Montag
23.07.2012
Schweiz

Die Topix AG, eine Anbieterin von IT-Lösungen für die Medienproduktion in der Schweiz, geht eine Kooperation mit Picturepark, dem Hersteller von «Digital Asset Management»-Software (DAM) ein.

«Die Kundenbasis von Picturepark wächst kontinuierlich und es ist uns deshalb wichtig, überall auf der Welt erfahrene Partner zu haben - auch hier in der Schweiz», sagt Picturepark-CEO Ramon ForsterFabio Sacilotto, Geschäftsleitungsmitglied von Topix, welche seit mehr alsweiter lesen...

14:40 Murdoch zieht sich aus Verwaltungsräten zurück
Montag
23.07.2012
Ausland

Der australische Medienmogul Rupert Murdoch ist als Verwaltungsrat mehrerer Tochterunternehmen seines Konzerns News Corp. in Grossbritannien und den USA zurückgetreten, wie «The Telegraph» berichtet. Unter anderem hat Murdoch seine Sessel in den Verwaltungsräten der englischen Verlagshäuser NI Group, Times Newspaper Holdings und News Corp. Investments geräumt.

Während der Konzern News International die Rücktritte in einer Stellungnahme als «unternehmenspolitische Aufräumübung vor der Aufteilung des Konzerns» bezeichnete, werten Beobachter dies als Signal für denweiter lesen...

08:50 Das Schweizer Fernsehen entdeckt seine Liebe zum Fussball
Montag
23.07.2012
Schweiz

72 Jahre nach Pelé hat also auch das Schweizer Fernsehen den Fussball als beliebteste Publikumssportart entdeckt. Von alleine wären die Schwing- und Skisprung-Fans vom Leutschenbach wohl nicht darauf gekommen - es brauchte die (halb-)private Konkurrenz des Pay-TV-Senders Teleclub, der mit seinen Liveübertragungen der Super League seit einigen Jahren beachtliche Erfolge feiert, trotz der mediokren Qualität der Übertragungen.

Den Poker um die Übertragungsrechte der Swiss Football League der Saison 2012/13 und der vier folgenden Spielzeiten hat die SRG zwar gegen Cinetrade und Swisscom verloren. Nach heftigem Schmollen und der Drohung, fortan gar keineweiter lesen...