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Sonntag
1.5.2011

Der «Schweizer Monat» lanciert die neue Sonderbeilage «Literarischer Monat», um dem Lamento über die Verknappung des Feuilletons in vielen Schweizer Printmedien ein Ende zu setzen. «Bei allem wiederkehrenden Gejammer kann jedoch nicht in Abrede gestellt werden, dass die Debatte einen wahren Kern trifft», so der Ressortleiter Kultur, Michael Wiederstein. Mit dem «Literarischen Monat» arbeite man gegen den Trend an, Literaturseiten Autokolumnen zu opfern.

Die Sonderpublikation erscheint alle zwei Monate und widmet sich der Schweizer Literaturszene. Das Magazin setzt redaktionell auf Interviews, Briefwechsel, Kolumnen, Essays und Kurzrezensionen mit literarischem Eigenanspruch, die das hiesige Literaturschaffen zum Thema haben. Mit dabei ist beispielsweise Zoë Jenny, die sich in einer Buchkolumne mit analogen und auch mit digitalen Buchwelten auseinandersetzt. Auch dem literarischen Nachwuchs will das Magazin Platz einräumen. In der Erstausgabe, die 20 Seiten umfasst, wird ein Briefwechsel zwischen Ressortleiter Wiederstein und der Newcomerin Regina Dürig publiziert, die im Herbst ihren Romanerstling veröffentlichen wird.

Seit 2010 erscheint der «Schweizer Monat» - und nun auch der «Literarische Monat» - in einem eigenen Verlag, der SMH Verlag AG. In diesem Jahr wurde zudem der Name der Autorenzeitschrift für Politik, Wirtschaft und Kultur von «Schweizer Monatshefte» auf «Schweizer Monat» geändert.