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Samstag
18. Mai 2013, 16:32
Reporter ohne Grenzen kämpft gegen neue «Feinde der Pressefreiheit»
07:38
Freitag
04.05.2012
Ausland

Nordkoreas Kim Jong-un, der ägyptische Militärrat, Pakistans Geheimdienst, die nigerianische Terrorgruppe Boko Haram, der somalische Informationsminister Abdulkadir Hussein Mohamed und Wasif Talibow, Führer der aserbaidschanischen Republik Nachitschewan: Sie alle wurden von Reporter ohne Grenzen (ROG) dieses Jahr erstmals in die Liste der «Feinde der Pressefreiheit» aufgenommen, die insgesamt von 38 auf 41 Mitglieder anwächst.

Gelistet werden von der Journalistenorganisation Staatschefs, paramilitärische Gruppen und kriminelle Netzwerke, die unabhängige Berichterstattung unterdrücken und ein Monopol auf Information einrichten. Auffallend sei, schreibt Reporter ohne Grenzen anlässlich des «Internationalen Tags der Pressefreiheit» am Donnerstag, dass es immer mehr Länder mit mehr als einem «Freind der Pressefreiheit» gebe. Dazu zählt ROG unter anderem Russland (Wladimir Putin und Tschetscheniens Präsident Ramsan Kadyrow), Iran (Mahmud Ahmadinedschad und der religiöse Führer Ali Chamenei), Pakistan (die Taliban und der Geheimdienst) und die palästinensischen Gebiete (die Autonomiebehörde im Westjordanland und die Hamas im Gazastreifen).

Sehr genau beobachte die Organisation die angespannte Situation im Jemen und in Kolumbien. Im südamerikanischen Staat stehen bereits die Aguilas Negras («Schwarze Adler»), eine paramilitärische Gruppe, auf der Liste. Ausserdem steht die Guerillabewegung Farc unter dem Verdacht, Ende April einen Journalisten entführt zu haben.

Weltweit zählte Reporter ohne Grenzen seit Jahresbeginn 27 getötete Journalisten und Blogger. Dabei sei die Lage für freie Berichterstatter in den vergangenen Monaten besonders in den arabischen Ländern gefährlich gewesen. Um die arabischen Länder beim Aufbau freier Medien zu unterstützen, plant ROG nach der Eröffnung eines Büros in Tunis im vergangenen Herbst, nun auch in Libyen ein Dependance zu eröffnen.

Weitere Artikel - Freitag 04.05.2012
21:05 Pro Helvetia - Unheil dir Helvetia
Freitag
04.05.2012
Schweiz

Pro Helvetia bezorzugt ausländische Billiganbieter gegenüber einheimischen Kulturschaffenden. Ein Kommentar von Suzanne Speich.

Der (schweizerischen) Söhne hat die Kulturstiftung öffentlichen Rechts Pro Helvetia, die vollumfänglich vom Bund, also unseren Steuern, finanziert wird, längst nicht mehr: Kalt sucht sie, die im Auftrag der Eidgenossenschaft die Aufgabe hat, das künstlerische Schaffen in der Schweiz zu fördern, europaweit die billigsten Anbieter für die Umsetzung der von ihr ausgewählten Kunstprojekte - und lässt damit logischerweise einheimischen Anbietern kaum mehr Chancen.

So gerade eben wieder geschehen im Falle des Fotoprojekts Miroslaw Sik, das unser Land an der nächsten Biennale in Venedig vertreten soll. Lang und breit wurde, auch unter beachtlichen Kostenaufwendungen, vom erfahrensten Schweizer Kunstfoto-Printer, Ronny Ochsener von Tricolor in Zürich, in Studium desweiter lesen...

14:01 Hanspeter Forster moderiert neu «Classe Politique»
Freitag
04.05.2012
Schweiz

Sesselrücken in der Politabteilung des Schweizer Fernsehens: Hanspeter Forster ist der neue Moderator der Sendung «Classe Politique» aus dem Bundeshaus. Er wird die vier Mal jährlich stattfindende Politsendung zur Session zum ersten Mal am Mittwoch, 13. Juni 2012, moderieren und übernimmt damit die Nachfolge von Urs Leuthard, dem neuen Leiter der Redaktion «Tagesschau».

Forster zu seinem neuen Moderationsjob: «Kontroverse Debatten anzuregen, reizt mich ebenso, wie den Zuschauerinnen und Zuschauern das Geschehen im Bundeshaus nahezubringen - hintergründig, spannendweiter lesen...

13:40 TV-Werbung und mehr Gebühren bringen der SRG 25,75 Millionen Gewinn
Freitag
04.05.2012
Schweiz

Die SRG SSR hat das vergangene Jahr mit einem Überschuss von 25,75 Millionen Franken abgeschlossen. Vor allem der boomende Fernsehwerbemarkt hat der SRG allein 14,4 Millionen Franken Gewinn in die Kassen gespült sowie höhere Gebühreneinnahmen.

Dank der Fusion von Radio und Fernsehen seien in der Deutschschweiz und in der Westschweiz Synergien besser genutzt worden, schreibt der öffentlich-rechtliche Sender, «kostendämpfend wirkte, dass 2011 weder Welt- oder Europameisterschaften in aufwendigen Sportarten noch Olympische Spiele stattfanden», teilteweiter lesen...

13:10 World Presse Photo 12: Hauptthema Arabischer Frühling
Freitag
04.05.2012
Schweiz

Ulrich Tilgner, Korrespondent und Nahostspezialist, schmückte den Eröffnungsanlass am Mittwochabend in Zürich mit seiner Anwesenheit und einem klugen Vortrag, der spanische Fotograf Samuel Aranda gewann den Hauptpreis: World Press Photo 12, seit heute im Papiersaal von Shilcity zu sehen, steht ganz im Zeichen des Arabischen Frühlings.

Das World Press Photo of the Year 2011 stammt aus Jemen und wurde von Samuel Aranda für die «New York Times» produziert. Das Siegerbild zeigt Fatima al-Quaws, die ihren Sohn Zayed (18) in einer als Feldlazarett dienenden Moschee in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa umsorgt. Zayed leidet nachweiter lesen...