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Donnerstag
17. Mai 2012, 06:04
Radio 24 mit flexiblerem Programm und mehr Hot AC
15:55
Dienstag
20.12.2011
Schweiz

Radio 24 richtet seit Sommer das Radioprogramm auch auf ein jüngeres Zielpublikum aus und will zudem von den starren Programmstrukturen wegkommen, um mehr Aktualität zu erreichen. «Die einzige Hörsicherheit soll sein, dass die Hörerin oder der Hörer möglichst immer das bekommt, was er oder sie erwartet, und das in einer hohen Qualität», sagte Radio-24-Programmleiterin Karin Müller am Montag gegenüber dem Klein Report. «Die Erwartungen an ein Vollservice-Pop-Radio verändern sich, wie sich die Erwartungen an mediale Produkte sehr verändern.»

Anstatt die Informationen in den vorgegebenen Sendungen zu fixen Zeiten auszustrahlen, will der Sender mehr über das berichten, was gerade aktuell ist. In einem ersten Schritt wurde deshalb beschlossen, die Wirtschaft nicht mehr in einer eigenen Rubrik unterzubringen, sondern ins Laufprogramm aufzunehmen. So kann auch eine Meldung über Quartalszahlen einer Bank noch früher in der Morgenshow «Ufsteller» ein Thema sein.

Neben der flexibleren Programmgestaltung will sich Radio 24 gemäss Müller weiterhin «sanft umpositionieren». Statt Adult Contemporary (AC), mit dem ein Hörfunkprogramm aus Popmusik der letzten Jahrzehnte gemeint ist, soll künftig noch agiler Hot AC - das ist Popmusik mit aktuellen Hits - die Playlisten bestimmen. «Wir wollen auch eine jüngere Zuhörerschaft, ohne die treuen Hörerinnen zu verlieren», so Müller. Auch die 40- bis 50-Jährigen interessiere die aktuelle Popmusik, wie in einer qualitativen Umfrage festgestellt worden sei.

Weitere Wechsel im Programm betreffen die Sendung «CH-Szene» und «On The Rocks». «CH-Szene» wird künftig in mehrere Episoden aufgeteilt und neben dem Sonntag auch am Montag und Mittwoch ausgestrahlt. «On The Rocks» heisst künftig «Radio 24 - On Pop» und soll die musikalische Botschaft des Senders unterstützen. «Bei den aktuellen Hits schwingt so viel 80ies mit, da ist es essenziell, mal in den 80gern zu suchen und zu finden, Zusammenhänge herzustellen und Hintergründe zu recherchieren», so Müller.

Auch personelle Änderungen stehen bei Radio 24 an. So wird zum einen Morgenshow-Moderator Patrick Hässig wegen eines Zivildiensteinsatzes und eines Australienaufenthalts ab Juli 2012 sieben Monate lang in der Redaktion fehlen. Er wird in dieser Zeit von Dominik Widmer, dem ehemaligen Radio-Sunshine-Moderator, vertreten. «Normalerweise ist eine solche Vakanz ein Albtraum», sagte Karin Müller dem Klein Report. Deshalb sei sie froh, dass Widmer schon verpflichtet werden konnte.

Ob Patrick Hässig nach seinem Auslandaufenthalt und dem Dienst als Hilfspfleger im Waidspital wieder zur Morgenshow stossen wird, ist noch nicht klar. «Widmer ist interimistisch bei der Morgenshow», so Müller. «Es ist aber möglich, dass Hässig nach seiner Rückkehr in einer anderen  Primetime-Sendung weitermachen wird.» Es sei aber noch zu früh, um konkrete Aussagen zu machen.

Neben dem Wechsel in der Morgenshow-Moderation sucht Radio 24 zudem eine Moderatorin und einen Redaktor. Das habe allerdings nichts mit den inhaltlichen Änderungen beim Sender zu tun, so Müller weiter. «Bevor der neue Käufer des Senders nicht bekannt war und wir nicht sagen konnten, wohin es mit dem Sender geht, war es nicht möglich, erfahrene Leute zu finden.» Die Moderatorin sollte Freude an der Hitparade eine Stimme mit Wiedererkennungsgrad haben. Beim Redaktor hofft man auf eine erfahrene Person, zu deren Aufgaben je nach Qualifikation auch die Produktion oder Tagesleitung gehören könnten.

Bereits neu im Team ist Bianca Hammer. Die 25-jährige Studentin der HTW in Chur ist im Masterstudium Multimedia Production and Journalism und ergänzt bei Radio 24 das Promotions/Events- und Social-Media-Team.

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Dienstag
20.12.2011

Bei der AMAG Automobil- und Motoren AG und ihrer Marke Volkswagen handelt es sich um den grössten von insgesamt drei Mandatsgewinnen der Zürcher Markenagentur Schoch&Sonders.

«Die AMAG ist für uns ein Neukunde, den wir in einer ersten Phase bei der Lancierung des neuen VW Beetle unterstützen dürfen», erklärte am Dienstag Agentur-Mitinhaber und Geschäftsführer Roman Sonders gegenüber dem Klein Report. Einerseits gestalte man den Händlerauftritt, andererseits mache man Mitte Januar in sechs verschiedenen Schweizer Städten die breite Bevölkerung auf dasweiter lesen...

22:20 John de Keijzer wechselt von HP zur Swisscom
Dienstag
20.12.2011

John de Keijzer übernimmt per 1. März 2012 bei der Swisscom die Leitung der Abteilung Technical Strategy & Enterprise Architecture. Der 45-jährige Niederländer arbeitet derzeit bei Hewlett-Packard (HP) in Amstelveen als Leiter Sales and Delivery Communication & Media Solutions.

Zuvor war er in den USA, Europa, Asien und Südamerika in diversen Funktionen tätig. John de Keijzer bringe «grosse Erfahrung im Bereich Architektur, Design und Softwareentwicklung für Telekommunikationslösungen» mit und ist laut der Swisscom der Entwickler von JAIN, einer Java-Technologieweiter lesen...

22:02 Viktor Baumeler neuer Vizepräsident des SRG-Verwaltungsrats
Dienstag
20.12.2011
Schweiz

Viktor Baumeler, Präsident der SRG Deutschschweiz, ist am Dienstag einstimmig zum neuen Vizepräsidenten des SRG-Verwaltungsrats gewählt worden. Die Wahl fand im Rahmen der ersten gemeinsamen Sitzung des künftigen Verwaltungsrats statt. Die Leitung hatte Raymond Loretan, designierter SRG-Präsident, inne.

Bei dieser Gelegenheit wurden auch die Ausschüsse neu besetzt, so auch erstmals der neue Personalausschuss, zu welchem der Nominations- und der Entschädigungsausschuss per 1. Januar 2012 zusammengefasst werden. Raymond Loretan führt dessen Vorsitz, weitere Mitglieder sind Viktor Baumeler, Hans Lauri und Jean-François Roth.

Die Mitglieder des Prüfungs- und Finanzausschusses sind Hans Lauri (Vorsitz), Duri Bezzola, Luigi Pedrazzini, diejenigen des Investitionsausschusses Duri Bezzola (Vorsitz), Ulrich Gygi und Lucy Küng. Dem Ausschussweiter lesen...

17:03 Weko stört sich nicht länger an Terminierungsgebühren
Dienstag
20.12.2011
Schweiz

Die Wettbewerbskommission (Weko) stellt die Untersuchung gegen Sunrise, Orange und die Swisscom wegen vermeintlich überhöhter Durchleitungsgebühren ein. Die Voraussetzungen für eine Fortsetzung der Untersuchung seien nach einem entsprechenden Bundesgerichtsurteil nicht mehr gegeben, teilte die Weko am Dienstag mit.

Im Februar 2007 war die Weko zum Schluss gekommen, «dass die Swisscom im Zeitraum bis zum 31. Mai 2005 marktbeherrschend war und ihre Durchleitungsgebühr von 33,5 Rappen pro Minute unangemessen hoch angesetzt hatte». Die Untersuchung wurde anschliessend gegen Sunrise, Orange und die Swisscom weitergeführt.

Im April 2011 hob das Bundesgericht den Weko-Entscheid auf. Da sich die Fernmeldedienstanbieter mit einer Interkonnektionsklageweiter lesen...