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Mittwoch
27.03.2019

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Gruppengewinn geht weiter zurück

Trotz dem Umsatzplus hat die Migros 2018 unter dem Strich weniger verdient. Besonders ein Abschreiber bei der Tochter Globus drückte aufs Ergebnis.

Der operative Gewinn auf Stufe Ebit lag mit 651 Millionen Franken zwar etwa 50 Millionen über 2017, aber immer noch deutlich unter den Jahren davor (2014: 1126 Mio., 2015: 982 Mio., 2016: 911 Mio. Franken). Als Grund für das leichte Plus nannte die Migros Einsparungen auf der Kostenseite und einen besseren Ertrag der M-Industrie.

Beim Nettogewinn war die Entwicklung dagegen weiterhin rückläufig: «Unter anderem aufgrund notwendiger Wertberichtigungen im Umfang von 90 Mio. Franken bei Globus resultierte ein leicht rückläufiger Gruppengewinn von 475 Millionen Franken (-5,5 Prozent)», kommentierte die grösste Werbeauftraggeberin der Schweiz am Dienstag die Zahlen.

Zum Vergleich: 2014 hatte der Nettogewinn noch bei 826 Millionen Schweizerfranken gelegen.

Auf das Migros-Ergebnis drückte unter anderem die Reisetochter Hotelplan Group, die im letzten Geschäftsjahr einen Verlust von 3 Millionen Franken einfuhr (Ebit).

Den gesteigerten Jahresumsatz von 28,4 Milliarden Franken, 1,3 Prozent mehr als 2017, hatte der orange Riese bereits im Januar kommuniziert. Mit einem Plus von 6,9 Prozent (neu 2,1 Milliarden Franken) wuchs der E-Commerce-Umsatz, inklusive Digitec Galaxus, besonders kräftig.