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Freitag
02.11.2018

Werbung

Werbung für Graubünden soll breiter werden

Die Marke «Graubünden» will weg vom reinen Tourismus-Image und hat dafür den Kommunikationsetat neu ausgeschrieben. In einem mehrstufigen Pitchverfahren hat sich die Agentur Wirz Communications durchgesetzt.

«In Zukunft soll die Werbung für Graubünden viel breiter abgestützt und die Region nicht nur als Ferien-, sondern auch als Wirtschafts- und Lebensstandort bekannter gemacht werden», werden in einer Mitteilung vom Donnerstag die Ziele der neuen Kommunikationsoffensive formuliert.

Die Neupositionierung der Marke Graubünden war unter anderem Grund dafür, weshalb Jung von Matt/Limmat nach zehn Jahren Zusammenarbeit am Pitch gar nicht mehr teilgenommen hatte. «Man sollte gehen, wenn es am schönsten ist», sagte CEO Roman Hirsbrunner gegenüber dem Klein Report.

Dafür kommt nun Wirz zum Zuge und mit der Agentur auch Co-CEO Livio Dainese. Er war zwischen 2007 und 2013 selber bei Jung von Matt/Limmat und kennt den Kunden Graubünden deshalb bereits bestens. «Die Bündner Eigenart lässt uns enormen Spielraum für kreative Kampagnen», so Dainese.

Die neue Wirz-Kampagne trägt den Namen «Enavant 4.0». Gieri Spescha, Geschäftsführer der Marke «Graubünden», sagt dazu: «Das Konzept von Wirz hat von A bis Z überzeugt. Sie haben gezeigt, dass sie zeitgemäss und ganzheitlich denken können.» Mit der Umsetzung erster Massnahmen ist ab Frühjahr 2019 zu rechnen.