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Sonntag
10.02.2019

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Bieli: «Mitarbeiterportal ermöglicht Dialog»

Nina Bieli ist Anfang Februar als Agency Communication Managerin zu Jung von Matt/Limmat gestossen - eine Stelle, die es bisher nicht gab. Gegenüber dem Klein Report gibt Bieli ein paar Einblicke in ihre neue Aufgabe.

«Ich mache Kommunikation für den, der normalerweise Kommunikation für die anderen macht», umschrieb Nina Bieli am Freitag ihre neue Funktion bei der Agentur. Als Agency Communication Managerin verantwortet sie die gesamte externe und interne Kommunikation von Jung von Matt/Limmat.

In Zeiten der «maximalen Informationsüberlastung» werde es auch für Kommunikationsagenturen immer wichtiger, nicht nur durch die eigenen Arbeiten, sondern auch als eigenständige Marke sichtbar zu sein: «Für was steht JvM - unabhängig von Kunden und Aufträgen? Wie steht JvM zum Thema X, Y, Z?». Dabei dürfe die Kommunikation «nie beliebig» sein, so Bieli.

Nach innen sei es für die wachsende Agentur wichtig, dass «einheitlich und zeitgleich» kommuniziert werde, erklärte Nina Bieli. Dies auch, um das Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken. «Die Mitarbeiterplattform, aber auch die Kundenplattform, die aktuell entwickelt werden, werden in diesem Zusammenhang sehr zentral sein, weil sie den Dialog ermöglichen.»

Vor ihrer Neuanstellung bei Jung von Matt/Limmat war Nina Bieli sechs Jahre bei Hirslanden in der Unternehmenskommunikation tätig. Dort war sie in unterschiedliche Projekte involviert, von Medienarbeit über Corporate Publishing und interne Kommunikation bis hin zu Change Communication.

Vor ihrer Zeit bei der Spital-Gruppe war Bieli auf Verbandsseite im Marketing tätig. Dort habe sie die «alte Welt des Marketings mit Massen-Briefversänden an die Mitglieder» kennengelernt. Ursprünglich hat Bieli an der Uni Zürich Publizistik und Kommunikationswissenschaft studiert.

«Man sagt ja oft, dass der Einstieg von Unternehmens- auf Agenturseite schwierig ist. Zumindest schwieriger, als der Wechsel von Agentur- zu Unternehmensseite», so Nina Bieli im Gespräch mit dem Klein Report. «Im zweiten Fall konnte man ja seine Fähigkeiten für Unternehmen schon beweisen.» 

Komme man dagegen von Unternehmensseite, wüssten Agenturen oft nicht, wie gut man sich auf verschiedene Kunden einstellen könne, wie flexibel man im Denken und Arbeiten sei. 

«Dass ich es trotz meiner ‘déformation professionnelle’ auf Agenturseite geschafft habe, liegt wohl unter anderem an der Tatsache, dass ich einen etwas anderen Job habe als in Agenturen üblich: Ich arbeite nicht auf Kundenprojekten, mein Kunde ist die Agentur.» Sie könne sich dafür einsetzen, die Kommunikation von JvM «ein Stück weiterzubringen».