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Samstag
18. Mai 2013, 23:18
«Journalist des Jahres 2011»: Preisübergabe wurde zum Tribunal
16:32
Freitag
03.02.2012
Schweiz

Nach einer Viertelstunde überaus kritischer Fragen zu seinen Recherchemethoden stellte Urs Paul Engeler dem Chefredaktor des «Schweizer Journalisten» eine Gegenfrage: «Wollen Sie mit mir ein Tribunal veranstalten?», fragte er den Chefredaktor des Branchenmagazins, Markus Wiegand.

Engeler war eigentlich ins Zürcher Hotel Carlton gekommen, um die Auszeichnung «Journalist des Jahres 2011» für seine Recherchen zum (infolge seiner «Weltwoche»-Artikel) nur kurzzeitigen Bundesratskandidaten Bruno Zuppiger entgegenzunehmen. Stattdessen musste er ein Dutzend unbequemer Fragen zu seiner Rolle im Fall Hildebrand über sich ergehen lassen. Urs Paul Engeler blieb indes standhaft: «Als Journalist schreibt man nie einen Artikel zweimal gleich. Aber ich würde den Artikel über Philipp Hildebrand nochmals in der gleichen Stossrichtung verfassen», erklärte er dem in zwei Lager geteilten Publikum.

Als handwerkliche Fehler liess er einzig einen «Tippfehler bei einer Zahl», einen falschen Namen sowie eine falsche Berufsbezeichnung bei seinen Zeilen über einen Bank-Sarasin-Mitarbeiter gelten. Zudem zeigte Engeler, ein bekennender Verächter von Auszeichnungen aller Art, Humor: «Wir können meine Auszeichnung auch im Publikum verlosen oder versteigern. Sagen wir mal für 75 Franken, die ich dann der Schweizer Berghilfe spende», womit er einige Lacher erntete.

Trotz der viertelstündigen Schelte blieb Urs Paul Engeler frohen Mutes: «Ich fühle mich frei. Unwohl habe ich mich gefühlt, als ich nach dem Fall Zuppiger so viel Lob erhalten habe», bekannte er. Teilweise habe es sich um «heuchlerisches Lob» gehandelt. «Jetzt bin ich wieder der Böse im Umzug.»

Der Klein Report ist der Ansicht, dass es keine schlechte Idee war, Engeler in die Interview-Zange zu nehmen, statt ihn mit einer Laudatio zu huldigen. Dass dann allerdings jene Zuppiger-Recherche, die dem «Weltwoche»-Bundeshauskorrespondenten die Auszeichnung «Journalist des Jahres» eingebracht hatte, im Gespräch keine einzige Frage wert war, schoss am Ziel vorbei. Zumal die Enthüllungen rund um den SVP-Politiker immer noch Aktualitätsgehalt besitzen, krallt sich doch jenes Engeler-«Opfer» nach wie vor an seinem Nationalratssitz fest.

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Freitag
03.02.2012
Schweiz

Die Ehrungen der «Journalisten des Jahres» fand am Mittwochabend bereits zum vierten Mal im Zürcher Hotel Carlton statt. Das Ambiente und das Festtagsmenu («Lachstriologie mit Wasabimousse», «hausgemachte Steinpilzravioli», «Duo vom pochierten Rindsfilet mit Kalbsfilet im Teig, dazu Kartoffelsoufflé und Gemüsespaghettini», «Dessertvariation») waren einmal mehr gelungen.

Auch die Moderation von «Schweizer Journalist»-Chefredaktor und Gastgeber Markus Wiegand war über weite Strecken erneut eine angenehme Mischung aus Tiefgründigkeit und gewitztem Humor. Reto Lipp («Wirtschaftsjournalist des Jahres») riet Wiegand deshalb, sich als neuen «Wetten, dass ...»-Moderator zu bewerben. Den «Moderator des Jahres» kann er sich von seinem Chef, dem Verleger Hans Oberauer, vorab schon mal verleihen lassen.

Überhaupt zog sich die Diskussion über die Zukunftspläne der Anwesenden wie ein roter Fadenweiter lesen...

16:10 Grayling Schweiz gewinnt Nokia-Mandat
Freitag
03.02.2012
Schweiz

Der Mobiltelefon-Hersteller Nokia hat sich für Grayling als neuen Agenturpartner in der Schweiz entschieden. In Deutschland betreut Grayling Nokia schon seit über zehn Jahren.

Neben der strategischen Beratung ist Grayling Schweiz ab sofort auch für die Medienarbeit und die Betreuung von Medienanfragen zuständig. Darüber hinaus soll die Agentur den finnischen Telekommunikationskonzern im Bereich Social Media beraten und dabei auch in direkten Kontakt mit den Kunden treten.

«Die Kommunikationsaktivitäten sind im Januar mit dem Aushängeschild Nokia Lumia 800weiter lesen...

14:14 Urs Schneider zum «Werber des Jahres» gekrönt
Freitag
03.02.2012
Schweiz

Mit Urs Schneider ist am Donnerstag erstmals ein Media-Spezialist als «Werber des Jahres» ausgezeichnet worden. Schneider gelte in Fachkreisen und bei seinen Studenten als «Statistik-Papst», der die Fähigkeit habe, «aus dieser eher trockenen Materie kurzweilige und lehrreiche Stunden des Entdeckens zu bilden», begründete die «Werbewoche» die Preisvergabe. Übergeben wurde der Preis namens «Egon» am Donnerstagabend im Rahmen eines Galadiners im Lake Side Zürich.

«Ich bin stolz auf die Auszeichnung, da ich als erster Mediaberater den `Egon` erhalte», erklärte Urs Schneider am Donnerstag gegenüber dem Klein Report. Das sei auch ein wichtiges Zeichen für seine Kollegen, dass die Disziplin Media im Zeitalter der digitalen Revolution an Bedeutung gewinne.

Vor zehn Jahren gründete der eidg. dipl. Werbeleiter Urs Schneider unter dem Namen Mediaschneider AG seine eigene Agentur. Neben seiner Lehrtätigkeit an verschiedenen Instituten istweiter lesen...

14:05 Erstes komplett bemaltes VBZ-Tram fährt im Swissquote-Design
Freitag
03.02.2012
Schweiz

Seit Donnerstag ist in der Stadt Zürich erstmals ein komplett von einem Kunden gestaltetes Tram unterwegs. Die auf Online-Banking spezialisierte Swissquote Bank AG setzt als erste Kundin auf diese Werbeform.

«Weitere Kunden aus verschiedenen Branchen folgen in der nächsten Zeit», teilten die VBZ am Donnerstag mit. Bis Mitte Jahr sollen alle fünf von der Zürcher Stadtregierung bewilligten Trams unterwegs sein.

Die kommerzielle Ganzgestaltung wurde möglich, nachdem der Stadtrat der Stadt Zürich im Juni letzten Jahres einer dreijährigen Testphase zugestimmt hatte. Sie ist auf maximal fünf Cobra-Trams gleichzeitigweiter lesen...