Content:

Dienstag
10.1.2017

TV / Radio

Im Vorfeld wurde heftig darüber diskutiert, ob der Wechsel von «Aeschbacher» von Donnerstag- auf Sonntagabend nicht einige Zuschauer kosten würde. Und auch darüber, warum die Verantwortlichen die Talkshow mit Kurt Aeschbacher ausgerechnet am Sonntagabend, eingequetscht zwischen «Tatort» und «Dok», bringen.

Der Klein Report hat sich mit Natalie Blasi, Mediensprecherin Unterhaltung bei SRF, über die Einschaltquoten aber auch über den kürzlichen Ausflug von «Aeschbacher» aufs Jungfraujoch unterhalten.

Wie hoch waren die Einschaltquoten von «Aeschbacher» bei der Premiere am Sonntagabend?
Natalie Blasi: «Der Marktanteil lag bei 32,6 Prozent, was 380 000 Zuschauer bedeutet.»

Eine schöne Marke für den späten Sonntagabend, oder?
Blasi: «Absolut. Wir sind sehr zufrieden mit den Zahlen.»

War es richtig, den Sendeplatz am Donnerstag aufzugeben?
Blasi: «Mittlerweile hatte `Aeschbacher` am Donnerstag oftmals Sportkonkurrenz mit Fussball und Hockey. Das Gesamtpotenzial ist ausserdem nie grösser als am Sonntagabend - die Chance, mehr Zuschauer zu erreichen, stehen also sehr gut.»

Wie lange läuft der Vertrag mit Kurt Aeschbacher?
Blasi: «Auf unbestimmte Zeit.»

Kürzlich machte Aeschbacher einen Ausflug aufs Jungfraujoch. Wie hoch beziffern sich die Kosten für diesen Ausflug?
Blasi: «Die 50-minütige Gesprächssendung `Aeschbacher` kostet pro Folge 52 000 Franken.»

Das gilt doch sicher nur für eine Sendung, die aus dem Studio, respektive dem Aussenstudio am Zürcher Escher Wyss-Platz kommt oder?
Blasi: «Nein, in den Kosten für `Aeschbacher ist auch der Aufwand für die Aussenproduktion auf dem Jungfraujoch enthalten.»