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Mittwoch
21.11.2018

Vermarktung

Ein Schritt aus dem Schatten anderer Kanäle

«MA Strategy», das Intermedia-Tool der Wemf, erfasst neben TV, Print und Co. erstmals auch die Gattung Verkehrsmittel. Moving Media Basel und die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) machen ihre Werbeflächen nämlich neu über «MA Strategy» analysierbar.

Damit können die Werbeflächen auf den Trams und Bussen neu direkt mit den Werbeformen von Presse, Kino, Radio, Fernsehen, Adressverzeichnissen, Out-of-Home, Direct Mail und mit Webangeboten verglichen werden.

«Mit der Aufnahme der Verkehrsmittelwerbung sind ab sofort noch mehr werberelevante Kommunikationskanäle in der Studie vertreten», erkläutert Urs Wolfensberger von der Wemf. «Die ´MA Strategy` kann damit ihre Vorreiterrolle als umfassendste Intermedia-Studie der Schweiz weiter ausbauen», sagt der Executive Director of Marketing and Sales weiter.

Gemäss Alija Idriz, Leiter VBZ Traffic Media, gehe es darum, den Kunden mehr Transparenz bei der Planung ihres Media-Mixes zu bieten: «Wir haben nichts zu verbergen und sind überzeugt, dass wir sehr gute Services haben und als VBZ deshalb im Vergleich auch sehr gut abschneiden werden», sagt Idriz dem Klein Report auf Nachfrage.

Komplett neue Einblicke sind von der Wemf allerdings nicht zu erwarten: «Die Zahlen sind eigentlich klar und unseren Kunden bekannt, weil wir bislang ja selber unabhängige Studien bei Demoscope in Auftrag gegeben haben. Für uns als VBZ geht es aber darum, dass wir beim Planungstool ´MA Strategy` überhaupt dabei sind und so bei der Planung der Kunden nicht vergessen werden», erklärt Alija Idriz weiter.

Die Teilnahme bei «MA Strategy» ist aus Sicht der VBZ deshalb auch ein Investment ins Gattungsmarketing. Idriz dazu: «Wir waren als Verkehrsmittel bislang etwas versteckt im Out-of-Home Bereich und eher untergeordnet. Die Idee ist, dass wir nun auf gleicher Stufe wahrgenommen werden.»

Konkrete Zahlen zur Verkehrsmittelwerbung gibt es dann am Mittwoch, wenn die neue «MA Strategy» publiziert wird. Wer einzelne Werbeprodukte auf Trams und Bussen miteinander vergleichen will, kommt aber an den Studien, die von den Verkehrsbetrieben selber in Auftrag gegeben werden, nicht vorbei.