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Mittwoch
22. Mai 2013, 02:56
Deutschland: Printmedien können sich halten, Wandel in der Mediennutzung verlangsamt sich
10:22
Sonntag
15.07.2012
Ausland

Die überwiegende Mehrheit der deutschen Printmedien konnte 2012 im Vergleich zum Vorjahr ihre Reichweite stabil halten oder steigern. Dies zeigt die jährlich erscheinende Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse (AWA), welche am Freitag präsentiert wurde. Von den 242 Einzeltiteln und Belegungseinheiten, die bei der diesjährigen Reichweitenbilanz der Zeitschriften berücksichtigt werden, können 56 Titel zulegen, 90 Titel liegen auf Vorjahresniveau, und 96 Titel müssen Reichweiteneinbussen hinnehmen.

Leserzuwachs verzeichnen in Deutschland unter anderem die Stadtillustrierten, die Musikzeitschriften, die Wohn- und Architekturmagazine sowie die monatlichen Frauenzeitschriften und die breite Palette der Special-Interest-Magazine im Sportbereich. Auch die Wochen- und Sonntagszeitungen verzeichnen mehr Leser als im Vorjahr. Der Top-Gewinner ist wieder die Zeitschrift «Landlust», die 819 000 Leser hinzugewinnt - inzwischen lesen 4,2 Millionen Personen ab 14 Jahre zumindest selten «Landlust», regelmässig erreicht das Magazin 3,01 Millionen Leser pro Ausgabe. Damit hat «Landlust» seinen Leserkreis in den letzten fünf Jahren fast verachtfacht.

Besonders erfolgreich sind auch neu gegründete Zeitschriften. Die insgesamt 46 in der AWA erfassten Zeitschriften, die in den letzten zehn Jahren neu gegründet wurden, konnten im Vergleich zum Vorjahr einen Zuwachs von 4,7 Prozent verbuchen. Die Kontaktsumme aller in der AWA erfassten Zeitschriften sank hingegen gegenüber dem Vorjahr leicht um 1,5 Prozent.

Die Reichweitengewinne der überregionalen Abo-Tageszeitungen und der Wirtschaftszeitungen in Deutschland setzen sich auch in diesem Jahr fort. In der Summe gewinnen sie gegenüber dem Vorjahr 6,2 Prozent. Die regionalen Abo-Tageszeitungen können ihre Reichweitenverluste erneut eng begrenzen. Gegenüber dem Vorjahr beträgt das Minus zwei Prozent. Zum zweiten Mal hintereinander liegt die Veränderungsrate erheblich unter den dramatischen Reichweitenverlusten, die die Entwicklung bis zum Ende des vergangenen Jahrzehnts prägten. Auch die Anzeigenblätter können das Minus erneut verringern.

Die Analyse der jüngsten AWA-Daten lässt erkennen, dass sich die Neuausrichtung der Mediennutzung der Bevölkerung verlangsamt. In der Vergangenheit hat die sprunghafte Vermehrung der Optionen für Information, Unterhaltung und Kommunikation die Muster der Mediennutzung in der Bevölkerung grundlegend verändert. Vor allem die Schübe bei den digitalen Medien beschleunigten das Veränderungstempo. Jetzt mehren sich die Anzeichen, dass die Veränderungsprozesse an Dynamik verlieren: Die Reichweitenverluste der Tageszeitungen haben sich gerade auch in der jungen Generation deutlich verringert. Die Reichweiten der Anzeigenblätter sind gerade auch im langfristigen Vergleich nur noch marginal gesunken - auch bei der jungen Generation. Die Kaufhäufigkeit von Zeitschriften und Wochenzeitungen ist stabil und die Verschiebung hin zu sporadischem Lesen verlangsamt sich.

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13:42 «Dash» erhält Deutsche Bank Award
Sonntag
15.07.2012
Ausland

Das Modemagazin «Dash» um Editor-in-Chief Noémie Schwaller gewinnt den diesjährigen «Deutsche Bank Award» in der Kategorie Mode. Der Award wurde in 15 Kategorien vergeben, neben Mode beispielsweise auch für Design oder Fotografie.

Die Gewinner des Awards erhalten ein Preisgeld von 10 000 Pfund, das sie als Startkapital für ihre Projekte nutzen können. Schwaller zeigte sich am Freitag denn auch «überglücklich» über den Gewinn des Awards. «Die finanzielle Unterstützung deckt die meisten Druckkosten für den kommenden September und wird dazu beitragen, dass das Magazin nachhaltig wächst», sagte sie.

Die Deutsche Bank startete die Deutsche Bank Awards für kreative Unternehmen 1993. Dabei werden unter anderemweiter lesen...

11:24 «Journal B»: Noch wird an diversen Baustellen gearbeitet
Sonntag
15.07.2012

Die Stadt Bern erhält ab Herbst eine neue Stimme: Das kostenlose Onlinemagazin «Journal B» wird in circa zweieinhalb Monaten lanciert. «Noch ist der Stichtag nicht definiert», sagte Chefredaktor Beat Kohler am Freitag gegenüber dem Klein Report. Zielgrösse sei Mitte September, vor den Herbstferien. Klar hingegen ist der definitive Standort: Dieser wird an der Lorrainestrasse 6 sein, direkt gegenüber der Gewerbeschule.

Bis zum Stichtag bleibt laut Kohler noch viel zu tun: «Wir arbeiten parallel auf ganz verschiedenen Baustellen», sagte er. Das Team sei noch nicht ganz komplett. Die Gespräche sind noch im Gang. Im Moment bestehe die Redaktion aus vier Personen und sie seien noch auf der Suche nachweiter lesen...

11:24 «Es wird viel Hintergrund und Tiefgang von `Journal B` erwartet»
Sonntag
15.07.2012

Die Verantwortlichen von «Journal B» sind derzeit daran, das Berner Onlinemagazin für Mitte September startklar zu machen. Noch sind nicht alle Eckpunkte definiert, aber «Journal B» sei auf gutem Weg, sagte Chefredaktor Beat Kohler am Freitag gegenüber dem Klein Report.

«Journal B» wurde vom Verein Berner Onlinemedien ins Leben gerufen. Ziel ist es, über das Politik- und Kulturgeschehen sowie den Alltag der Stadt Bern von einem neuen Blickwinkel aus zu berichten. Das dazugehörige Inhaltskonzept von «Journal B» ist laut Kohler zu grossen Teilen gediehen. «Angesichts der Ressourcen ist klar, dass wir keine klassischen News veröffentlichen werden. Auch personalintensive Berichterstattungen - beispielsweise im Sport - werden definitiv nicht zu unserem Kerngeschäftweiter lesen...

09:42 Kanton Zürich bleibt aktiv in den sozialen Medien
Sonntag
15.07.2012
Schweiz

Der Zürcher Regierungsrat will dem neuen Informationsverhalten der Bevölkerung Rechnung tragen und beauftragte die Staatskanzlei, in einem Pilotversuch den Auftritt in den sozialen Medien zu erproben. Nach dem Versuchsjahr wurde nun entschieden, die Auftritte in einen definitiven Betrieb mit entsprechenden Rahmenbedingungen zu überführen und Social-Media-Guidelines zu erlassen.

Die Regierung verabschiedete weiter eine Strategie für das künftige Engagement der kantonalen Verwaltung in den sozialen Medien. Im Vordergrund der Strategie stehe die Frage nach dem Inhalt. Für eine erfolgreiche Kommunikation der Verwaltung in sozialen Medien sei entscheidend, dassweiter lesen...