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Montag, 16. Februar 2009
Billag wehrt sich gegen den Vorwurf der Geldverschleuderung
Die mit dem Inkasso der SRG-Gebühren beauftragte Billag wehrt sich gegen Vorwürfe von Preisüberwacher Stefan Meierhans, die Firma sei überflüssig und verteuere nur die Radio- und TV-Gebühren. Nicht die Billag, sondern der Bundesrat lege die Gebühren fest, sagte Unternehmenssprecher Jonny Kopp auf Anfrage. Laut einem Interview in der «SonntagsZeitung» will Meierhans die Radio- und TV-Gebühren senken. Statt der Billag jährlich 55 Millionen Franken für das Inkasso der Gebühren zu geben, könne dieses Geld für die Verbilligung des Radio- und TV-Empfangs eingesetzt werden, forderte er. Die Gebühren könnten zusammen mit der direkten Bundessteuer einkassiert werden.
Billag-Sprecher Kopp wehrt sich gegen den Vorwurf, die Swisscom-Tochter Billag verschleudere Steuergelder. Das Unternehmen habe sein Mandat 1999 und 2006 zweimal in einem Wettbewerbsverfahren gegen namhafte Konkurrenz gewonnen. Wirtschaftlichkeit und Qualität seien dabei die beiden zentralen Kriterien gewesen. Kopp verwies zudem auf die umfangreiche Tätigkeit der Billag: Diese verwalte 3 Millionen gemeldete Haushalte und Betriebe, stelle jährlich 12 Millionen Rechnungen aus, verschicke 1 Million Mahnungen pro Jahr und leite jedes Jahr 70 000 Betreibungen ein. - Siehe auch:
Billag soll aufgelöst werden
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