Klein
Report
Der Mediendienst der Schweizer Kommunikationsbranche. Erscheint täglich und kostenlos.
Home
sämtliche News
Leute
Party- und Veranstaltungen
Woche im Überblick / Archiv
Links:Kommunikationsbranche
Herausgeberin / Impressum
Werbetarife Klein Report
Hier könnnen Sie Ihr
Stelleninserat im Newsletter
des Klein Reports aufgeben
► Gratis: Newsletter abonnieren
► Handy-Flash! abonnieren
Dreikönigstagung 2010
1 Film
Dreikönigstagung 2010
1 Film
Dreikönigstagung 2010: Lebrument greift Blocher an
1 Film
Dreikönigstagung 2010: Vom Newsroom ins Netz?
1 Film
9. Touring Rock'n' Race Night
1 Film
Martin Kall und Tibère Adler zu Tamedia/Edipresse
1 Film
Wie läuft 2009/2010?: F. Lombardi und D. M. Pillard
2 Filme
Jahreskongress des Verbands Schweizer Presse
1 Film
62. Filmfestival Locarno, Filmer sind sauer auf BAK
1 Film
62. Filmfestival Locarno, Eröffnungsempfang
1 Film
62. Filmfestival Locarno, Interview mit Frederic Maire
1 Film
Dreikönigstagung 2009
2 Filme
Conrad Meyer, NZZ, und Herbert Bolliger, Migros
2 Filme
Robert Schmidli, Publicitas; Umfrage zu 2009
1 Film
Jahreskongress Schweizer Presse, Montreux 2008
2 Filme
Edipresse baut um / Vogt-Schild kämpft
2 Filme
Kundenanlass Publicitas, Filmfestival Locarno 2008
1 Film
Marco Solari zum Stand der Expo 2020
2 Filme
Dreikönigstagung 2008
2 Filme
Tag der Fach- & Spezialpresse 2007
4 Filme
Jahreskongress der Schweizer Presse
7 Filme
Theaterspektakel um ein Zeitungsprojekt
1 Film
60. Filmfestival von Locarno
1 Film
Feier für Marketingplaner im Berner Kursaal
1 Film
«Werbung zwischen Lauterkeit und Kreativität»
2 Filme
«Das kann nur ein Inserat»
2 Filme
MA Leader 2007 Die Präsentation
Klein
Report
Mail weiterschicken
Donnerstag, 31. Januar 2008
Schweizer Fernsehen verliert Produzentin Susann Wach Ròzsa
Die Filmproduktion des deutschsprachigen Schweizer Fernsehens (SF) hat einen gewichtigen Abgang zu verzeichnen: Susann Wach Ròzsa hat Leutschenbach nach 15 Jahren den Rücken gekehrt und arbeitet jetzt als freie Produzentin. Es sei ihr Ziel gewesen, «Unterhaltung auf hohem Niveau zu bieten», sagte sie gegenüber dem Klein Report, was aber immer schwieriger geworden sei, namentlich auch nach der Pensionierung von Redaktionsleiter Martin Schmassmann im Jahre 2004, mit dem sie verschiedene «Tatort»-Filme produziert hatte.
Der Abschied sei ein schleichender Prozess gewesen: «Das Verhältnis zwischen mir und dem Fernsehen bröckelte. Ich glaube, die sind froh, dass ich gegangen bin. Ich habe zunehmend realisiert, dass meine Erfahrung beim Schweizer Fernsehen nicht mehr zählte. Man hat mir gar in einem Mitarbeitergespräch vorgeworfen, ich sei überengagiert. Meine Haltung und mein Qualitätsanspruch waren nicht mehr erwünscht», stellte sie etwas resigniert fest und fügte gegenüber dem Klein Report trotzig hinzu: «Ich mache Filme mit Herz und Seele, jetzt erst recht als freie Produzentin. Der schmerzhafte Prozess ist abgeschlossen, und ich fühle mich von den Fernsehstrukturen befreit.»
Ihre Arbeit und ihr Filmverständnis seien beim heutigen Schweizer Fernsehen nicht mehr gefragt, fürchtet Susann Wach Ròzsa. Der ebenfalls scheidende Kulturchef Adrian Marthaler habe in einem Papier Grundsätze für die Stoffentwicklung und die Produktion von Fernsehfilmen verfasst und darin festgehalten, der Fernsehfilm müsse die Bedürfnisse des Sonntagabend-Publikums noch stärker erfüllen, mindestens 22 Prozent Marktanteil erreichen und starkes Identifikationspotenzial bieten. Damit würden Problemfilme, «hektische Actionfilme, düstere Psychodramen, didaktische Sozialdramen und beklemmende Psychothriller» ausgegrenzt. Gefragt seien hingegen Feel-Good-Movies à la «Millionenschwer verliebt» oder «Die Herbstzeitlosen». Dazu die Produzentin: «Es kann doch nicht alles nur auf den Quotenanspruch ausgerichtet sein.»
Zusammen mit ihrem Ehemann, dem Zürcher Fotografen Klaus Ròzsa, will sie jetzt in Zürich und Budapest Stoffe und Projekte entwickeln, Dossiers erstellen und Koproduktionspartner suchen.
Name:
Vorname:
Eigene E-mail:
E-mail des Empfängers:
Ihr zusätzlicher Text: